Wenn der Start holprig wird – mein POD-Debakel vor dem Shop-Start
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Zwischen Vorfreude und Frust
Ihr werdet es nicht glauben: Ich stehe endlich in den Startlöchern, um meinen Shop zu eröffnen und plötzlich geht alles schief, was nur schieflaufen kann.
Vor einiger Zeit habe ich eine Sample-Bestellung getätigt, auf die ich bis heute noch warte – ebenso wie auf eine Antwort vom Support. Ein anderer POD-Anbieter war da in der Vergangenheit deutlich schneller, also schöpfte ich Hoffnung. Doch dann kam der nächste Dämpfer.
Technische Probleme, wohin man schaut
Durch Zufall entdecke ich, dass die App für die Integration meines POD-Anbieters nicht mehr unterstützt wird. Hätte ich dieser kleinen Warnmeldung doch nur direkt mehr Beachtung geschenkt!
Ich startete eine Testbestellung – und nichts funktionierte. Keine Produktübertragung, keine Synchronisation, keine stabile Verbindung. Jeder Lösungsversuch endet in einem kläglichen Versuch, irgendetwas zu retten.
Also begann ich zu recherchieren. Und siehe da: In den letzten Monaten häuften sich die negativen Bewertungen – sowohl zur App als auch zum Anbieter selbst. In diesem Moment schrillten bei mir alle Alarmglocken.
Enttäuschung und Frust – aber auch Erkenntnis
Ich bin ehrlich: Die Verzweiflung stand mir ins Gesicht geschrieben. Für einen kurzen Moment wollte ich alles hinschmeißen. So viel Zeit, Energie und Geld in etwas gesteckt – und am Ende funktioniert nichts. Das ist für mich ein ordentlicher Rückschlag.
Noch dazu handelt es sich um einen Anbieter aus Deutschland, bei dem ich eigentlich mit einer verlässlichen Kommunikation und schneller Lieferung gerechnet hatte. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als das Ganze einmal sacken zu lassen und mich neu zu sortieren.
Ich muss mir wohl oder übel einen neuen POD-Partner suchen. Einen, der zuverlässig ist, eine stabile Integration bietet und qualitativ überzeugt.
Ein kleiner Lichtblick
Bei all dem Chaos gibt es aber auch Positives:
- Der Shop an sich steht.
- Die Kollektion ist fertig.
- Und der gesamte Hintergrund – von Design bis Struktur – steht ebenfalls.
Es fehlt also „nur“ noch der passende Produktionspartner. Sobald ich einen neuen Anbieter gefunden habe, werde ich erneut Samples ordern und hoffe, diesmal überzeugt mich die Abwicklung. Dann – und erst dann – wird der Shop wirklich bereit sein, online zu gehen.
Bis dahin heißt es: durchatmen, neu ausrichten und weitermachen.
Was ist daraus mitnehme
Nicht jeder Start verläuft glatt – und manchmal sind Rückschläge genau das, was uns zwingt, neu zu denken. Auch wenn dieser Zwischenfall mich viel Zeit und Nerven gekostet hat, sehe ich darin eine wichtige Lektion: Qualität und Vertrauen stehen an erster Stelle. Und vielleicht war genau das der Stolperstein, den ich gebraucht habe, um stärker und bewusster weiterzumachen.
Ich halte euch auf dem Laufenden. 💛
Eure Natalia